mein Yoga

soll Freude bereiten! Ja, Yoga macht und hält fit, ist gesund und wirkt gegen Verspannungen. Ganz automatisch, fast nebenbei ;-) aber in erster Linie macht es Spaß, gibt uns die Gelegenheit, sich mit uns selbst zu befassen und ermöglicht uns eine kurze Auszeit vom Trubel des Alltags. Wir können mit Yoga Kraft tanken, unsere Batterien laden und sowohl Körper als auch Geist ausgleichen. Und Yoga schafft das nicht nur manchmal, Yoga kann das immer - es ist jedenfalls einen Versuch wert!

...ein bisschen Hintergrundinformation.....

Das Wort "Yoga" stammt aus dem Sanskrit und geht auf die Wortwurzel yuj zurück.

Die Wortwurzel yuj bedeutet einerseits "zwei Dinge zusammenbringen", "sich vereinigen" und anderseits "den Geist bündeln". Yoga strebt nach der Integration aller Persönlichkeitsaspekte. Dazu gehören Körper, Geist und Seele. Alle drei haben eine Beziehung zueinander und stehen in Wechselwirkung. Yoga versucht einen harmonischen Ausgleich zwischen diesen Aspekten herzustellen und ein Gefühl der Gesamtheit zu bewirken.

Der heute verbreitete Yoga unterscheidet sich vom traditionellen Yoga vor allem hinsichtlich der Motivation der Übenden. Das ursprüngliche Motiv war geistig-spiritueller Natur, welches das Streben nach vollständiger geistiger Wachheit umfasst, während heute das Interesse an Yoga vor allem der Stressbewältigung, Beschwerdereduktion und Gesundheitsförderung gilt.

Yoga & Gesundheit

In den alten indischen Schriften wie den Upanishaden, dem Epos Bhagavadgita oder den Yoga Sutren des Patanjali ist Gesundheit ein zentrales Thema. Gesundheit wird als Wirkung der Yogapraxis dargestellt und zugleich als Prozessgröße verstanden.

Das Gesundheitsverständnis im Yoga entspricht somit der heutigen prozessorientierten Gesundheitssichtweise, in der Gesundheit als Prozess im Kontinuum zwischen Wohlbefinden (Gesundheit) und Missempfinden (Krankheit) gesehen wird.

Folgt man dem indischen Denken, sind die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz und das Bewußtwerden der Zeitlichkeit die Ursachen für Leid verursachende Verstrickungen mit der Welt. Nach Patanjali kleshas und antarayas genannt, handelt es sich um spezifisch Verhaltensweisen, die zwar der Natur des Geistes entsprechen, aber zu unbewussten Spannungen führen und sich in psychosomatischen Störungen und Krankheit manifestieren können. Die Yogamethoden (Yama, Niyama, Asana, Pranayama und Meditation) wurden dazu entwickelt, genau diesen Ungleichgewichten entgegenzuwirken und sie zu meistern.

Wirkung von Yoga

Eine regelmäßige Yogapraxis führt zu körperlicher Stärke und emotionaler Widerstandskraft.

  • Yoga reduziert Stress und erhöht die Stressresistenz,
  • Yoga führt zu einer gelasseneren Einstellung und positivem Selbstbild,
  • Yoga lässt achtsamer werden - mit sich, mit anderen, mit unserer Umwelt
  • Yoga bietet regelmäßige Bewegung und Entspannung,
  • Yoga hat eine bewusstere Lebensführung zur Folge.

Die Lebendigkeit die man nach der Yogapraxis empfindet, macht Gesundheit als verbessertes Wohlbefinden erlebbar.